FRIEDRICH - TSCHANTER - OBERSCHULE EILENBURG
FRIEDRICH - TSCHANTER - OBERSCHULEEILENBURG

Endspurt beim Projekt


Seit 8 Wochen bereiten wir Schüler der Arbeitsgemeinschaft Geschichte mit Unterstützung von Frau Trumpf vom Eilenburger Museum
unsere Lutherausstellung vor.
Die Exponate aus Eilenburg gehen mit uns auf die Reise.

Dienstag Mittag werden wir von unseren Freunden der Schrenzerschule Butzbach erwartet.

Gemeinsam bauen wir die Austellung im Rathaus auf und proben noch den Ablauf der Veranstaltung.

Am Abend des 8.Juli erwarten wir dann den Bürgermeister der Stadt Butzbach und viele andere geladene Gäste zur Eröffnungsveranstaltung .

Schrenzerschüler besuchen Eilenburg und wandeln auf den Spuren Martin Luthers

„Warum sind wir evangelisch? Warum gibt es überhaupt eine evangelische und eine katholische Kirche?“ Immer mehr Schüler-und Schülerinnen fragen nach der eigenen Konfession. So unspezifisch diese Frage auch im Einzelnen gestellt ist, es ist ein Anliegen der Schüler und Schülerinnen mehr zu erfahren. Letzte Woche sollten nun diese Fragen im Rahmen eines Unterrichtsprogramms im Bewusstsein der Jugendlchen beantwortet und zum selbst erleben umgesetzt werden. Mit dem Thema „Auf den Spuren Martin Luthers“ fuhren in der vergangenen Woche zwölf 12 bis 13-jährige Schüler und Schülerinnen aus der Geschichtsreisen-AG der IGS-Schrenzerschule mit ihrer Leiterin Frau Jessica Noeline Groß nach Leipzig, Wittenberg, Torgau und Eilenburg. Man traf sich in Leipzig mit ein zwölf Schüler/innen der Friedrich-Tschanter-Mittelschule von Eilenburg und deren Lehrkraft Frau Kieselstein. Diese hatte man bereits auf einer früheren Begegnung in Erfurt im vergangenen Monat kennen und mögen gelernt.

Zusammen mit den Eilenburger Schülern und Lehrern ging es in Leipzig erst zum Panometer, um das 360 C Panoramabild der zauberhaften Welt des Great Barrier Reefs (Korallenriffs) vor Australien zu bewundern. Weiterhin besuchten sie das Völkerschlacht- Denkmal, um an 200 Jahre alte Geschichte zu erinnern. Das Interesse der Jugendlichen war erwacht. Völkerschlacht-Denkmal, so steht es auf dem Reiseplan, aber keiner hat mit einem knapp 91m hohen Denkmal gerechnet. Es war überwältigend zu wissen, dass die Leute versuchten, ein Denkmal zu errichten, um an ein Ereignis zu erinnern, dass Europa veränderte (Napoleon). „Das darf auch nicht ins Vergessen geraten“ meinte Veronika Kieselstein, Leiterin der Geschichtsreisen-AG von Eilenburg.
„Das Wiedersehen mit den Schülern der Tschanterschule aus Eilenburg war schön und angenehm, weil diese drei Tage, die wir miteinander verbracht haben, uns gezeigt haben, dass es zwischen uns keine Grenze gab. Wir haben unsere Freundschaften gefestigt und ein mehr an der Entwicklung der Reformation und Martin Luthers Leben teilhaben dürfen“, sagte Leonie Warnas, Schülerin der IGS-Schrenzerschule. Nicht nur das Thema Reformation wurde während der Studienfahrt behandelt, das Miteinander war für die Schüler und Schülerinnen selbstverständlich, als ob Deutschland niemals geteilte gewesen wäre.

Einige Highlights dieses dreitägigen Besuches für die SchülerInnen der Geschichtsreisen-AG aus Ost und West war zum Beispiel der Besuch der Druckerwerkstatt Lucas von Cranach, dem Älteren, in Wittenberg. Der Reformator Luther war eine Ikone seiner Zeit. Cranach und seine Angestellten hatten das exklusive Recht Luther zu porträtieren. Damit hatten sie es in der Hand, welches Image von Martin Luther verbreitet wurde. Danach hatten die Schüler die Chance, selbst ein Bild ihrer Wahl (und ihre Namen) mit der alten Druckmethode zu drucken. Außerdem lernten die Schüler die Schlosskirche in Wittenberg kennen, wo der Reformator Luther am 31.Oktober 1517 seine 95 Thesen mit lauten Hammerschlägen am Eingangsportal zur Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll.

Mit der Weiterfahrt nach Torgau erfuhren sie einiges über Luthers Ehefrau ,Katharina von Bora. So außergewöhnlich wie der Reformator war auch Katharina von Bora, so spannend wie sein Lebensweg verlief auch der ihre. Unter dem Einfluss von Reformation floh sie, zusammen mit anderen Nonnen nach Wittenberg, Dort lernte sie Martin Luther kennen. Katharina heiratete Martin Luther 1525 und sie führte nicht nur einen großen Haushalt, sondern sie war ihrem Mann auch eine unentbehrliche Gefährtin und Beraterin. „Das ist wirklich sehr interessant zu wissen, dass die Katharina eine Nonne war. Wir waren überrascht, dass die zwei heirateten, weil wir in der AG gelernt haben, dass die katholische Priester und Nonnen nicht heiraten dürfen, aber es wurde uns erklärt, warum Martin Luther ein Reformator war – eine neue Religion wurde geboren,“ fügte der Schrenzerschüler Luke Görlach hinzu.

Weiterhin lernten die Schüler und Schülerinnen authentische Materialen wie zum Beispiel Bekleidung von den drei Ständen im 16. Jahrhundert (Adel, Patrizier/Kaufmann, Handwerker, Bauer) kennen, und wie gefechtet wurde. Geschichte wird hier sichtbar und greifbar. „Wir haben überhaupt keinen Bezug zu den Ereignissen während dieser Zeit“, so einige SchülerInnen, deshalb war die Führung in Wittenberg und Torgau sehr lehrreich, „die original erhaltenen Sachen wie die Bibel auf Altgriechisch, Kleidung von Katharina von Bora, die Gebäude waren beeindruckend.“ stellte Saskia Wirth fest. „Ich durfte das Prinzessinnen Unterkleid, und Überkleid mit Goldfaden anprobieren. Das war sehr teuer während der Zeit, z.B. neun Schweine/Kühe gegen ein Kleid mit Samt und Seide. Verheiratete Frauen mit Hauben, Schuhe, Kopfschmuck und Reif mit Schleier, Korsett, Holzgerüst für einen Größeren Rock und das Heiratsalter mit 12-13, das können wir uns überhaupt nicht mehr vorstellen!“ sagte Saskia Wirth.

Am letzten Tag hatten die Schüler das Vergnügen die Stadt Eilenburg zu besuchen. Dort wurden sie von den neu gewonnenen Freunden durch die Stadt geführt. Der Butzbacher Platz wurde besichtigt und fotografiert. Mit der unterirdischen Bergkellerwelt verfügt Eilenburg über ein einzigartiges Bauwerk, das nicht nur in Sachsen seinesgleichen sucht. Die konstanten Kellertemperaturen in den rund 50 Haupt- und Nebenkellern hatten maßgeblichen Anteil an dem ausgezeichneten Ruf des Eilenburger Bieres vom 16. bis in das 20. Jahrhundert hinein. Bis heute sind die einzigartigen Hohlräume in ihrer Ausdehnung noch nicht vollständig erforscht. „Das alte Klassenzimmer im Museum hatte mir gut gefallen“, meinte Robin Kopf. In einem Seitenflügel des Eilenburger Museums ist zudem ein originales Klassenzimmer der 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts eingerichtet. Hier werden dennoch auch Schulstunden wie anno dazumal abgehalten. „Schreiben mit Federn und Tusche, Altdeutsche Schrift bezüglich Martin Luther und Melanchthon, dies haben wir erlebt. Wir probierten es selbst aus“,so Kopf.

Durch die finanzielle Unterstützung des Butzbacher Städtepartnerschaftsvereins und des Lions Clubs Butzbach wurde dieses Projekt ermöglicht. Der Schulleiter Achim Schwarz-Tuchscherer begleitete die Gruppe und bedankte sich im Beisein der Schulleiterin der Tschanterschule/Eilenburg Regina Schneider für die umfangreiche und sehr gelungene Vorbereitung und Durchführung des gemeinsamen Schulprojektes. Im Rahmen einer Ausstellung im Mai oder Juni 2016 werden die Schüler mit Ihren Lehrern das Projekt in Butzbach vorstellen.

 

Geschichtsprojekt
Geschichte vor Ort erleben
Zusammenarbeit mit der Schrenzerschule in Butzbach
Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit der Geschichtsarbeitsgemeinschaften der Friedrich-Tschanter-Oberschule und der Schrenzerschule in der Partnerstadt Butzbach. Sie arbeiten gemeinsam an geschichtlichen Themen, lernen Geschichte vor Ort kennen und präsentieren ihre Ergebnisse. Das erste gemeinsame Projekt umfasste die Thematik der friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung. Schwerpunkt in diesem Schuljahr war das Leben der jüdischen Bevölkerung zur Zeit des Nationalsozialismus. Beide Gruppen besuchten gemeinsam Theresienstadt und Lidice.
                                                                                                                                                                                                                                      

Schulpartnerschaft
Schüleraustausch und gemeinsame Projekte
gemeinsam mit Partnerschule in Pudliszki (Polen)
Eine zehnjährige Freundschaft verbindet uns mit der polnischen Schule in Pudliszki. So besteht ein reger Briefkontakt zwischen Schülern (in englischer Sprache). In den vergangenen Schuljahren arbeiteten Schülergruppen gemeinsam in Eilenburg oder Pudliszki an fächerübergreifenden Projekten. Während in der vergangenen Zeit der musisch-künstlerische Bereich im Vordergrund stand, ist für September 2012 das Projekt „ Wir haben nur die eine Welt“ geplant, dieses Mal wieder in Eilenburg.
                                                                                                                                                                                                                                      

Skilager und Sportwoche
für alle Schüler der Klassenstufe 9
Schon seit mehreren Jahren gehört es zur Tradition, dass alle Schüler der Klassen 9 im Winter in das Skilager oder zur Sportwoche fahren.
Während die Schüler in Oberwiesental vor allem Wintersportarten erlernen und ausführen, stehen für die Schüler der Sportwoche andere sportliche Aktivitäten im Vordergrund.
                                                                                                                                                                                                                                      

Sprachreise nach England
für interessierte Schüler der Klassenstufe 8
Alle interessierten Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 8 haben die Möglichkeit an einer Sprachreise nach England teilzunehmen.
Sie wohnen bei Gasteltern, erleben den Alltag hautnah. In diesem Schuljahr führte sie die Reise nach Wales. Aber natürlich gehörte auch ein Besuch in London zum Programm.
                                                                                                                                                                                                                                      

Fächerverbindende Projekte
Fester Bestandteil des Unterrichtes sind fächerverbindende Projekte zu verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten, z B :
- Auf den Spuren der Vergangenheit
- Tiere einmal anders
- Fit und gesund
- Natur erleben
- Auf den Spuren Napoleons
- Historischer Streifzug durch Eilenburg
- Deutschland bewegt sich
u. v. m.

Friedrich-Tschanter-OS

04838 Eilenburg

Dorotheenstr. 04

 

Tel. 03423 / 7062311

Fax 03423 / 70 62 322

sekretariat@oberschule-eilenburg.de

Wir haben eine Partner- schule in Pudliszki / Polen.

Neue Technik an der Friedrich-Tschanter-Oberschule

Große Freude herrscht bei Schülern und Lehrern über drei weitere interaktive Tafeln, welche der Schulträger, die Stadt Eilenburg, über das Medios-Projekt mit EFRE-Fördermitteln in den Sommerferien 2013 und 2014 aufbauen ließ.

Die Arbeit mit neuen Medien macht nicht nur den Lehrern viel Freude, sondern auch den Schülern, denn der Unterricht wird anschaulicher, interessanter.

 

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